News from the Goldenboy, the Dominator and the Pitbull

Beeindruckend schnelle Siege

Ein professioneller Auftritt des kleinen Kämpfers vom Galaxy

Kampf 1: The Goldenboy
Mächtig stolz waren beide Teams auf die Präsentation ihres Nachwuchses. Was haben die beiden 10-jährigen im ausverkauften Bürgerhaus in Unterscheließheim bei München für eine gute show abgeliefert. Phantastisch. Keine Spur von Nervosität. Beide kämpften so als ob sie es schon ewig täten, dabei war es für Daniel Albrecht aus dem Galaxygym und Andreas von Kickboxen Lebe aus Windsbach das aller erste mal dass sie auf einer Profigala kämpften. Sie eröffneten den gelungenen Abend mit einem K1 zwei Runden Kampf. Anscheinend schien es den kleinen Profis zu gefallen, dass sie soviel mediale Aufmerksamkeit bekamen. Fernsehteams von fight24.TV und Fotografen schienen sie eher zu motivieren als zu stören. Und auch der Kampf selbst zeigte ein hohes technisches Niveau. Das Urteil: Ein gerechtes Unentschieden.

 

Kampf 2: The Dominator
Kampf zwei der Gala Ring of Fire 7 mit Regensburger Beteiligung und Fight Nummer 6 dieses Abends war Dominik Santl, der erst vor zwei Wochen volljährig geworden ist. Mit der Vollendung des 18-ten Lebensjahres hatte er also die Erlaubnis vom Weltverband der ISKA bekommen seinen ersten K1-Profikampf zu absolvieren. Er war heiß, brannte darauf den mitgereisten Freunden und Verwandten zu zeigen was er in den letzten Jahren glernt hat.

Den ersten Profifight erfolgreich gemeistert

 

Sein Gegner war ein erfahrener Kämpfer aus der tschechischen Republik, der 30-jährige Jiri Korda aus Pilzen. Und hier wurde dem Youngster aus dem Galaxy gleich mal ein richtiges Pfund vor die Nase gesetzt. Wird er diese Prüfung meistern? Das war die Frage, denn alle bisherigen Amateurfights wie internationale Titel hatte er sich in den letzten Jahren schon gesichert. aber ein Profikampf über 3×3 Runden nach Profiregeln und ohne Schutzausrüstung ist nun doch schon was anderes.
Als Einlaufmusik hatte er sich Black Betty gewünscht um den Fight seiner Mutter zu widmen:

Black Betty had a child (Bam-ba-Lam) The damn thing gone wild (Bam-ba-Lam) ….

Und wie wild aber überlegt er abging ist schwer zu beschreiben, dass muss man eigentlich gesehen haben. Es war ein Erlebnis. Mit Spannung erwarteten die 130 mitgereisten Fans seinen Auftritt. Man hatte den Eindruck er kreise seine Beute ein, tastete sich näher und näher heran um es dann wie ein Raubtier auf Beutezug zu überfallen. Der Sprung war heftig und kurz. Dominik beendete den zweiten dritten Schlagabtausch mit einer scheit unglaublichen Serie von Faust und Kniekombinationen. Ein Feuerwerk von Schlägen prasselten auf den top austrainierten CZ-Kämpfer ein, der sichtlich beeindruck zunächst sich hinter seiner Doppeldeckung verschanzte. Doch das half ihm alles nichts. Dominik witterte seine Chance und macht den Sack in der roten Ringecke nach 2 Minuten 06 sek, zu. Aus. Vorbei. Sieg durch TKO in Runde eins.
Was für ein Auftritt. Was für ein Gejohle in der Halle. Dass, hatte niemand erwartet.

Die stolzen Eltern

Dann einer der Hauptkämpfe dieses Abends und Kampfnummer 10.

Leo the Pitbull Bönniger.

Der amtierende Doppeleuropameister der ISKA bis 72 kg hatte die Herausforderung von Kai Gomolla aus Rosenheim angenommen. Immerhin wieß Gomollas Kampfrecord mehr als 50 Kämpfe auf, viele davon hat er im Mutterland des Thaiboxens in Thailand absolviert so auch die Vorentscheidung im Kings-Cup gewonnen. Das Team Galaxy wusste also bescheid und stellte seinen Top-Kämpfer dementsprechend ein.

Der Pitbull wie er von seinem Bruder immer scherzhaft genannt wurde, betrat den Ring, konzentriert aber unverkrampft. Da gab es kein langes Abtasten sondern es ging gleich zur Sache. Leo setzte gleich mal zu Beginn des Kampfes ein Zeichen in Richtung Rosenheim. Achtung, aufgepasst. Jetzt geht´s los. Und wie es los ging. Leo trieb den Rosenheimer durch den Ring der mit dieser Offensiven Angriffsweise die keine Pause kennt, ihm keine Pause ließ um sich zu ordnen oder auszuruhen, durch den Ring. Seine gesetzte Aufgabe war klar zu erkennen. „Stell ihn an den Seilen und box ihn“. Eine alte Regel sagt: Einen starken Kicker musst du boxen!

Leo´s Fight als Videozusammenschnitt

Auch hier das gleiche Bild wie in Kampf Nummer 6 beim Dominator. Faust/Knie Kombinatioenen aus jeder Seite, oben/Unten und dann der finale Knock down mit einem Schalg zur Leber beendete auch diesen Kampf bereits in Runde eins durch TKO nach 2.Min 27 Sek.

Die Zuschauer riss es förmlich von den Stühlen. Vergessen der Klitschko Fight von dem alles sprachen. Leo war hier und jetzt der Superstar. Die Halle tobte. Es war ein Hexenkessel. Ein krönender Abschluss dieses erfolgreichen Abends. Ein Kampfabend der sich bereits im Mai auf der La Familia Fight Night in Halle wiederholen wird, wenn Pitbulls nächster Auftritt ansteht.

Auch hier wünscht sich das Trainerteam um Cai Waldenberger eine ähnliche Vorstellung. „Wir sind nicht nur stark, wir sind stärker denn je und unser Team wächst ständig“.

Danke an Goni Kortisi den Veranstalter für diesen gelungenen Event. Freuen uns auf Ring of Fire 8. Merci.