Welcher Club ist der Beste für mich? Muay Thai richtig lernen

Welcher Club, welcher Stil, welcher Lehrer ist der Beste?

  • Wo lerne ich Kampfsport richtig?

Wenn man vor hat, eine der vielen Kampfkunst- oder Kampfsportarten richtig zu lernen und nicht nur eine weitere Fitnessvariante seinem Alltag hinzuzufügen um seine Grundkondition zu verbessern – denn die verbessert sich im Kampfsporttraining ohnehin – so sollte man darauf achten, dass man es von Anfang an richtig lernt, so dass sich keine motorischen Fehler in die ohnehin komplizierten Abläufe einbrennen. Fehler die bei einem späteren Wechsel kaum – oder nur sehr schwer wieder zu korrigieren sind.

Angie ist aktive Sportlerin und trainiert in unserer Wettkampfgruppe mit.
  • Der Weg ist das Ziel?

Zugegeben, die Auswahl ist schwierig, zumal man als Interessierter und Neueisteiger keine Ahnung hat, was gut, oder was schlecht ist. Welcher Lehrer gut oder schlecht ist. Was ein Könner und Profi oder ein Penner und Schwätzer ist. Und; schwarze Gürtel sind sicher kein Zeichen dafür dass es sich bei dem der vor einen steht um einen wirklichen Meister handelt.Heutzutage kann jeder einen „Blackbelt“ bei Amazon bestellen oder sich bei unfähigen Verbänden einen bestellen. Im Übrigen ist das mit Championsgürtel ganz ähnlich. Die Pakistanindustrie machts möglich.

  • Im Grunde jedoch ist dies sehr einfach.

Jeder Kampfsport als auch Kampfkunst ist ein Wettkampfsport und keine Ballett- oder weitere Fitnessvariante. Damit sind Clubs, Vereine, Schulen vergleichbar. Nicht Worte zählen, sondern Taten, errungene Titel und Erfolge im Amateur- oder gar im wesentlich härteren Profibereich in dem wir seit Jahrzehnten erfolgreich unterwegs sind. Dort, wo die meisten Sieger zu finden sind, lässt sich vermuten, dass das Training richtig, gut, systematisch und damit auch gezielt abläuft.

  • Was verstehen wir also unter „professionell“?

Nicht jeder der vorgibt dass er 1/2 mal im Ring gestanden hat ist gleich ein Guter oder ein Profi. Dem Wettkampf voraus, gehen unzählige Amateurturniere wo die notwendigen Erfahrungen gesammelt werden können um auch in der A-Masterclass erfolgreich zu sein. Erst wer dort beständige Erfolge aufweisen kann, ist reif für die C, dann B, und letztendlich für die A-Klasse. Letztendlich wird nirgends soviel gelogen und maßlos übertrieben wie im Kampfsport. Schnell werden aus 4/5 Amateurkämpfen 40/50 Fights, und Anfängerturniere zu Weltmeisterschaften hochstilisiert. Die mangelnde Unterscheidungskraft der Interessierten macht es möglich.

 

Richtige Kampfsportler sind diejenigen die regelmäßig, mindestens drei-viermal die Woche trainieren, denn Perfektion – und die sollte das Ziel sein – setzt regelmäßiges Training voraus. Ein Training, indem man alle Basistechniken von der Pike auf richtig lernt. Wir bezeifeln sehr stark, dass sich Menschen in echten Notfällen adäquat verteidigen können, auch dann, wenn sie wie manche Trainer Jahrelang ihren Stil trainierten ohne jemals Ringerfahrung gesammelt zu haben. Ganz einfach deshalb, weil Ihnen die Ruhe und Nervenstärke fehlt die ein echter Angriff fordert. So trainieren wir unsere Schützlinge von Anfang an nicht nur physisch, sondern auch mental, aber dann beginnt bereits die zweite Stufe auf dem Weg (jap.DO)